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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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scher - Thal ), und der Mittel - Rhein in dem ThalCadelina ( S. Medcls - Thal') *).

Geognost. Beschaffenheit. Der ganze Gott-hard besteht aus Uifelsarten,welche in ihrem Gemengeausserordentliche Abwechslungen zeigen. Auf der Nord-seite , vom Teufels- Berg an Urnerlock im Ursernthalan (S .Am Stäg ), adriger Granit, Gneifs, Glimmer-schiefer; von der Roduntalp an grobkörniger Gneifs,welcher durch das Gotthardsthal und an dessen Felshör-nern mit derbem grofskörnigem Granit, adrigem Granitund Glimmerschiefer wechselt. Von der Höhe südwärtsherab : Derber Granit von grofsem und kleinem Korn

abwechselnd, Gneifs, Glimmerschiefer; im Tremola-Tlial, am Fieudo und Sorescia , beginnt Hornblende-schiefer, und schiefriger Sienit, bald mit feinkörnigemQuarz, bald mit Feldspath, und tiefer mit schönenrothbraunen zwölfeckigen Granaten gemengt. Ueberdiese schöne Felsart geht die St;rafse durch den Piot -tel/a-W ald hinab nach Airolo. (S. Airolo '). An derNordseite des Gotthards im [/Arern-Thal streicht zwi-schen den erwähnten Felsarten auf der SSO. Seite desThals Topfstein, auf der NNW. Seite Ur-Kalksteinund Thonschiefer, und an der Südseite im Ober-Livinen-Canaria u\d Piora - Thal Ur - Kalkstein und Gvps.(S. Airolo }.

*) Vortrelüeh sindi Itineraire du St. Gotthard > avec uncCarte lithologique. Bale

Zivey Blatter %.es Gotthardherges nach dem Relief dc$Ur. Excha<fuet r8o3. Bern,