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Gotthard. 1^3
Blutige Gefechte im Gotthards - Thal amEnde des XVIII. Jahrhunderts. Im J. 17$)!).bemächtigten sich in der Mitte des Maymonats dieFranzosen , unter General Sou/t, des Gotthards. Am16. und 18. Gefechte im Livinen - Thal und auf demCenere gegen die Oesterreicher und die bewaffnetenEinwohner. Den 19. ziehn sich die Franzosen ausBündten unter dem Gen. Suchet nach XJrsern. Den
28. May wird der Gen. Lecourbe von den Oesterrei-chern unter dem Gen. lladdick zurückgetrieben; den
29. erobert der österreichische Gen. St. Julien dieTeufels - Brücke und dringt bis Wäsen. Gefechte biszum 6. Juny, wo die Franzosen den K. Uri verlassen.Im August dringen sie wieder über die Surenen- Al-pen und über den Süsten - Berg durchs Main - Thalvor, schlagen am 15. August bey Flüelen und TV äsendie Oesterreicher zurück, erobern den 17. das Ursern—Thal, den Gotthard und die Ober -Alp bis Disentis inBündten, und die Furca vom Wallis aus. Den 24.und 25. September dringt Ceneral Suyrarorr mit 25,000Russen und 5000 Pferden über den Gotthard , schlägtdie Franzosen vor sich her , und zwingt sie, sich indie iS/trenen-Alpen zurückzuziehen. Ucber die Ereig-nisse im Ursern- Thal und bey der Teufels - Brücke s.Andermalt. — Den 4 - October rücken die Franzosenvom Wallis wieder auf den Gotthard vor. Den 28.May 1800. marschirt eine Division Franzosen unterden Gen. Lorge und Moncey über den Gotthard , unddringt fechtend durchs ganze Livinen -Thal nach Lu-