134 Gotthard.
gano und Conto , vro sie den 4. Juny eintreffcn, (S,Uri, der Kanton).
Pflanzen. Das physische Kliina auf der Nord-scite des Gotthards ist so kalt, dafs der Baumwuchsin der Höhe vou 45G6 F. aufhört.
Eigenthiimliche Pflanzen des Gotthards sind: Violaminima und Campanula patvla, Aufser vielen unter demArt. Alpen angeführten Pflanzen wachsen noch auf demGotthard zwischen Hospital und Airolo folgendeseltnere : Cnicus spinosissimus. Chrysanthemum llalleri,
Pedicularis rostrata und comösa. IAnnca borealis. Apar ■gia pyrenaica . Cardamine hellidifolia und resedifolia bejdem Hospitlum. Cistus calycinus Lin. Potentilla grandi.flora. Cherleria. Empetrum nigrum. Neunerloy Arten Sa-xifraga. Lilium bulhiferum auf der Südseite. Erigeronunißorum. Gnaphalium supinum , und viele andere.
Merkwürdige Lage des Gotthards. Obgleichder Gotthard nicht der höchste Gebirgsstock in denAlpen ist , wie man bis über die Mitte des XVIII.Jahrhunderts glaubte' 1 ), so ist er doch durch seine Lagein der Mitte zwischen dem Montblanc und Montrosain SW. und Ortcler , TVildspitz und Fermunt in 0 .in Tyrol uud besonders dadurch sehr merkwürdig,wenn man ihn nicht blos in seiner höchsten Kuppe,sondern in seiner wahren Ausdehnung als Gebirgsstockbetrachtet. Der Umkreis des Gotthards-Gebirges wird
*) Zufolge Blicheli du Crest Beobachtungen hielt man den
Gotthard t 6 , 5 uo F. hoch übers Meer.