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Gletscher. 119
ihrer Spitze einen breiten Felsblock tragen gesehn. Ohn*diese Wahrnehmung würde es schwer gewesen seyn,das Entstehen der andern Pyramiden, welche ihren ge-gen die Sonnenhitze schützenden breiten Felsblock schonverloren hatten, zu begreifen und zu erklären. Einigewenige Gletscher sind von den zahllosen Trümmerneingestürzter Felsen so überdeckt, dafs man von ihremEise nichts, und nur gerade da, wo der Gletscher-Bachhervorstürzt , etwas davon wahrnehmen kann. DieSteindämme an dem Ende der Gletscher, welche .sievor sich her schieben, sind dem Naturforscher überalles wichtig, indem er liier mit der gröfsten Bequem-lichkeit ein Steinkabinet durchsuchen kann, worin erProbestücke von den höchsten Felsen, zu denen manso oft nicht gelangen kann, aufgehäuft findet.
Beschaffenheit d e s G le t s ch er-E i s es. W^enaman Gletscher ohne Spalten, ohne scharfe Abschnitte,Spitzen und scharfe Ränder sieht, so glaubt man nurSchnee zu sehen; da hingegen die glänzenden Firnen,welche man für Gletscher hält, nichts als Schnee sind,der mit einer dünnen Eiskruste überzogen ist. Manerkennt die Gletscher, auch aus weiten Fernen, nur anden Brüchen und scharfen Absätzen dieser Schnee glei-chen Masse, und, in der Entfernung von wenigenStunden, an der blauen und grünen Farbe ihrer Spaltenund Schründe. Die Gletscher bestehen nicht aus sol-chem festem Eise, wie Flüsse und Seen im Winterzeigen, sondern aus Eiskörnern und Stücken, welchemehrere Zoll lang und dick, voll Vertiefungen und Er-