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Glarus.
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■Versteinerungen. Die Kalksteinfelsen enthal-ten Versteinerungen : Auf dem Glämisch Ammonshör-ner, auf dem Guppen Ammonshörner, Griphiten, Ostra-citen , Terebratuliten ; in dem Frei- Berge, unter deshöchsten Kuppen, gtofse Blinke voll Porphyten, Pecti-niten u. d. gl., welche der H. Doktor Marti in Gla-rus entdeckte, ln den Thonstein-Lagern hat man bis-her nirgends als in dem Tafelschieferbruch des Plalten-Berges Versteinerungen bemerkt. Hier sind es abernicht Secmuscheln, sondern Fische. Manche dersel-ben gehören Meerfischen, z. B. dem Scliwerdfisch (Squn-lus pristis) an; andere scheinen die Kennzeichen vonFlufs- und Seefischen, z. B. von Lachsen , Forellen, Bar-schen, Trüsclien an sich zu tragen.; auch Abdrückevon Schlangen und Schildkröten weiden daiin gefunden.Bisweilen sind die Gerippe sehr vollständig und schönZwischen den dünnen Schieferblättern abgcdruckt liegend.Man s.die ziemlich beträchtliche Sammlung aller Versteine-rungen des K. Glarus bey dem H. Steinmüller, jetzt Pfar-rer zu Rheinegg am Bödensee, im Rheiuthale des K. St.Gallen , ganz vorzüglich aber das ehmalige Schcuc.hzeri-seke , und das Rathsherr hav ater sehe Kabinet in Zütich.
Mineralogie. Der Eisenerze am Guppen undim Klönthal ist schon im vorigen Absatz Erwähnunggeschehn. Am Guppen arbeitete man im J. 1526. aufSilbererz, welches sich aber verlor. Am Mürtschen-Stock auf der Alp Bärenboden sieht man noch verfallneStollen eines Kupferbergwerks ; es giebt liier nämlichKupfergrün als Anflug in rothem Grauwakeschiefer.