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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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nichtigen gcognostisclien Folgerungen über den schwe-felreicken Gyps, welcher durch das gan?,e Alpenge-birge streicht, sehe man in Ebel , über den Bau derErde. Zürich 1808 . I. Th. S. 357 - 558- Die höch-sten Kalksteinfelsen des K. Glarus , nie der Docdi ,Kistenberg und andere, sind, so nie die Windgälle(s. Altorf ), auf Gneifs aufgesetzt. Schwarzer, undschwarz und weifs geaderter Marmor bricht auf derBärenbodenalp , dem Guppen , dem Ginzenhorn. Kry-stalle am Docdi, und in den Beyfarten der Sandalp.Schöne rosenrothe Flufsspate und amethystfarbneQuarzkryslalle in dom Gerolle des Linlh - Bettes ,welche aus dem Urfels, worauf der Docdi und seineNachbarn ruhen,. herabgespült werden. Schwefelkiesefinden sich auf der Sandalp , öfters in kuglichter Ge-stalt und im Innern strahlenförmig, weswegen ihn dieHirten auch Slrahlstein nennen. Farbenerde aufdem Krähenberg zwischen Mollis und Nettstall; vor-treflicher Tupfstein in Marchlen hinter Betschwanden ,welcher ausgebeutet wird , und woraus der Kitcluhurmzu Glarus gebauet ist. Bey Nieder-Urnen geht dienördlichste Linie der Kalkstein-Alpen und die südlichsteLinie der Nagelßue- Berge durch; von hier nordwärtsüber Bitten hinaus nichts als Nagelßue , von dessen Ber-gen ungeheure Trümmer herabgestützt umherliegen; überdas merkwürdige Nagelßue-Gebilde sehe man die Art.Ezel , Rigi , TVesen. Mehrere Hügel im Thale, wie beyGlarus , Netstal, Enneda, Mitlödi , bestehen aus Kalkstein-trümmern, und der Thalboden aus Gerolle und Schutt.