Glärnisch.
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Auf der Limmern- k\p wird ein sehr starker Steinölge-ruch wahrgenommen ; und die Gegend, wo derselbeam stärksten sich verspürt, nennen die Hirten Oelblan-ken. An vielen Orten schlägt an den Kalkschiefer-Felsen Sali aus, Sulaläkincn j^nannt, wohin die Gem-sen im Sommer liaüfenw'eise zum Lecken kommen.
GL ARS ISCH, auch Glärnis , ein durch seine Höheund Gestalt merkwürdiger Felsenstock iin K. Glarus.(S. den ersten Alpenaufrifs dfes I. Theils ). Er liegtunter 47 °, o', ta" nördlicher Breite und 26°, 41',4 " der Lange. Derselbe besteht aus dem vordem ,mildern und hintern Glärnisch, dessen höchster GipfelFcuer-Bcxg heifst und 7621 F. über den Zürcher-See*oder 890° F. übers Meer, also ohngefähr so hochwie die Gotthards - Hörner ist. Auf seiner nach N.und W. zugewandten Seite Hegt ein 3 St. langer Glet-scher, der aus der nördlichen Schweitz vermittelstFernrohren gut erkannt wird. Der Glärnisch lälst sichersteigen 1) Ueber die Gnppen-A\ p, über einen Glet-scher nach dem Rüchi - Stock zu gelegen, 3 St., undvon hier sehr mühsam und zum Theil wieder überGletscher auf den Feuer - Berg 4 St. 2) Aus demKlön —Thale in die Schlatt- Alp, ins Gleitter auf dieGlärnisch- Blangen , auf die Höhe des 'vordem Glär-niseh 3 /ä St. — Nach dem miltlern Glärnisch gehtes aus der vordem Schlatt-Alp durch’s Kamm - Thäliund über Hochthor -Stock in 5 St., und von da überGletscher auf den Feuer-Btxg ; ein gefährlicher \Veg.