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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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Glarus.

init Schichten grofskörniger Grauwake, in denen eckige,bald kleine bald grofse Quarzkörner, Kalkstücke,schwarze Schieferstücke, Jaspis - und Lavezkörner inunendlicher Mannigfaltigkeit in dem Thonstein zusam-mengeknetet sind , oder mit weifslichen oder grünenSchichten aus Quarz , Lavez und Jaspis ohne allenThon bestehend. Rothe und grüne Schichten liegenunmittelbar übereinander, nur durch eine Quarzadergetrennt. Die grofs - und grobkörnige rothe Grauwakegeht auch oft durch Verkleinerung des Korns in Grau-wakeschiefer über. Diese Gemenge zeigen sich nichtblofs schichtenweise in greller Aufeinanderfolge, sondernsogar ein Gemeng findet sich nesterweise in dem an-dern, So z. B. in reinen rothen Thonstein - Schichtenzeigen sich einige Fufs grofse Nester von dem weis-sen Gemeng aus Quarz, Lavez und Jaspis, und in grü-nem Thonstein rothe Nester mit Quarz, Kalkstein undschwarzen Schieferstücken geknetet. Die eckigen schwar-zen Thosschiefertrümmer, welche in der grobkörnigenrothen Grauwake eingeknetet liegen, beweisen, dafs dieLager derselben weit jünger sind, als die hohen schwar-zen Thonschiefer - Gebirge , welche etwas südwärts aufder Grenze zwischen den KK. Glarus und Bündtenund dem Kalfeusen- und Taminthale iin K. St. Gallen.Diese rothe Grauwake und Thonsteinlager liegen indem K. Glarus beträchtlich hoch, wenigstens einigetausend Fufs übers Meer, und streichen und senkenwie die Kalksteinschichten. Die südliche Einsenkungder rothen Schichten zeigt sich sowohl im Sern/t-