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Glarus. 105
möchte dieser Strauch im K. Glarus bald sehr selten odergar vertilgt werden.
G e o g n o s t i s ch e Beschaffenheit. Alle Felsenauf der Nordseite des K. Glarus bis an den Rolhen-Berg bestehen aus grauein Kalkstein , dessen Schichtennach SOS. senken , und von ONO. nach WSW. strei-chen, Vom Rothen - Berg beginnt Nagelflue. Auf derSüdostseite ziehen ebenfalls Gebirge aus Kalkstein der-selben Art, in denen die Zwischen-Lager von Thon-schiefer , Grauwake und Gyps sehr merkwürdig sind.Der schwarze und blaugraue Thonschiefer zeigt sichvom Clausen - Berg an der Grenze von Uri bis insSernft- Thal an vielen Stellen; der rothe und grüne,derbe und schiefiige Thonstein, und die rothe Grau-wake setzen von dem Sernft - Thale östlich nach demJYeifstaunen- und Murg - Thal am l'Valleustadter—See fort. Fast die ganze östliche Seite des Sernft-Thaies zeigt diese rothe Felsen; auch sieht mau siezwischen Glarus und Mitlödi auf der Südostseite.Nahe bey Miilli - Horn am T7 allenstadter - See strömtder Rothe - Bach vom Gebirge herab , und führt nurdiese rotheu Thonsteine, wodurch sein Wasser rothgefärbt wird ; oberhalb Murg sieht man vom See aussehr deutlich die rothen Felsschichten, und hinter Meisim TVeifstannen- Thal werden in dieser rothen Grau-wake Mühlensteine gebrochen. Diese merkwürdigenThonstein- und Grauwakelager zeigen ein wunderba-res Gemenge von Farben und Bestandteilen ; reinerrother bald derber bald blätteriger Thonstein wechselt