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men, 1386. kämpfte es die Schlacht von Sempach mitseinen Verbündeten, i 3 S 8 . allein die Schlacht von
NäJ’els , kaufte vor Ende des Jahrhunderts alle Steuernund Rechte der Abtey Seckingen los, vergröfserte denKanton durch Vereinigung von Bitten , Ober - undNieder - Urnen , Villenspach und Kerenzen , machteFriede mit Oetserreich, und wurde 1415. von allerZinsbarkeit durch den Kaiser Sigismund losgesprochen.Die Glarner halfen in den J. 1403. und 1404. denAppenzellern ihre Freyheit erkämpfen, erwarben mitden andern Eidgenossen im J. 1415. gemeinschaftlicheUnterthanen, im J. 1441- mit Sc/urjtz die Landschaf-ten Carter und Utznach (’S. Toggenburg), und kämpf-ten in allen Schlachten des XV. Jahrhunderts, so wieim Anfang des XVI. Jahrhunderts in den italienischenKriegen mit bewunderter Tapferkeit*). Im J. 151".kaufte Glarus die Grafschaft TVcrdenberg, welche vonnun an durch Landvögte regiert wurde. Der Reforma-tor Zwingli stand von 1506-1516. als Prediger inGlarus, und seine Schüler Fridolin Brunner , Valen-tin Tschudi , Hans Heer (Geistliche) beförderten die
Jahren hintereinander) und viele Kriegsmänner sind vonihnen entsprossen. Der noch jetzt lebende General Tschudisitzt in Frankreich gefangen, weil er als alter Offizierin neapolitanischem Dienst den Königen Joseph undJoachim Napoleon nicht den Eid leisten wollte. (S. Iler-manni Geschlechthuch der Tschudi }. Das Glarner Ge-schlecht Paravicini war im J. n5o in Como sehr be-deutend.
*) In der Schlacht von Itfarignan (iäi 5 ) fielen 400 Glarner.