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Glarus.
Leibeigne, nur 40 Geschlechter ausgenommen, von de^
nen noch jetzt mehrere bestehen *). Im Namen der
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Abtcy verwalteten die j Vschudi s das IVleyeramt, aberseit 1264. wurde es Ausländern, und die Reichsvogteyvon König Albrecht von Oesterreich seinem Hause über-tragen. Gewalttätigkeiten aller Art, die Härte desösterreichischen Landvogts zu Nälels bestimmten vielefreye Geschlechter zur Auswanderung nach Uri, Schwytz,Zürich. Während dieser Zeit hatten diese Nachbarendas österreichische Joch abgeschüttelt (S. Luzcrnersee ,Steinen, Küjsnacht, Egeri, Luzern , Zürich"). DieGlarner errichteten zwar 1323. ein dreyjähriges liündt-nifs mit Schw'ytz, sanken aber nachher in härtere Un-terwürfigkeit Oesterreichs, bis die Eidgenossen 135t.mitten im Winter Claras besetzten, um der GefahrKuvorzukommen, welche ihnen Oesterreich von dieserSeite bereiten konnte. Der österreichische Vogt, Ff r al~ter von Stadion, welcher von Näfels geflohen war,brach r352. mit einer Schaar Kriegsvolk in Glarusein, wurde aber zurückgeschlagen.’ Den 8. Juny 1352.wurde Glarus in den Bund der Eidgenossen aufgenom-
*) Z. 15 . die Tschudi, Ebner, Schindler, Gallati, Trümpi,Freuler u s. w. Die Tschudi (dieses 'Wort bedeutet ioder slavischen Sprache einen Ausländer ) verwalteten fiirdie Abtey das Meyeramt in Glarus vom J. 906 — 1264.wo Rudolph Tschudi io dem Kriege gegen den MungalenBatuchan fiel, sie halfen ihrem Vaterlande Freyheit undUnabhängigkeit erkämpfen, bluteten vielfach für dasselbe,standen siebenzehnmal als Landammanne an der Spitzeihres Volks, (unter andern Jost Tschudi während 3 o