welche Generäle und Marschälle waren. Einer der be-rühmtesten war der Feldmarschall Kaspar Oallali , wel-cher während 69 Jahren den Königen Frankreichs Hein-rich III., Karl IX., Heinrich IV. und Ludwig XIII. bef-allen damaligen innern Kriegen die allerwesentlichstenDienste leistete. — Glarus hat stets die kühnsten undleidenschaftlichsten Gemsjäger gehabt *).
Geschichte. Höchst wahrscheinlich war währendder Herrschaft der Römer der Eingang des jetzigenK. Glarus von ihnen oder rliätischen Söldnern besetzt;am Wallenstädtersee, im Gastcrländchen sind genugSpuren davon und die zu Mollis gefundnen römischenMünzen beweisen es. Ein irländischer Mönch, Frido-lin , gründete im J. 490. das Kloster Sekingen am Rheinzwischen Lanfeoburg und Rheinfelden, verbreitete denchiisllicheu Glauben auch in Glaris und baute hier beydem befsten Meyerhofe dem II. Hilaris zu Ehreneine Kirche, worauf ihm livso und Landulph , Besitzerdieser Landschaft dieselbe als Eigenthum des Gottes-hauses Sekingen vermachten. Alle Einwohner waren
*) Johann Heilt erlegte 900 Gemsen. Ohnerachtet seinesMuths und seiner Ucbung die Felsen zu erklettern, wurdeer doch in einer Felskluft tedt gefunden. Sein ßilduifsin völliger Jagdrüstung findet sich in Königs Sammlungder Schweitzertrachten . David Zwicki erlegte t 3 oo Gem-sen und unzählig anderes Gcvvild. I111 Herbst 1796. blieber aus und 9 Monat nachher fand man ihn als Cerippeauf der Auernaip am JViggis. Der Jäger Triimpi kam1715. und die Jäger Murner und Hefti 1797. im Ge-birge um.