Nach SO. der Eingang in das Sernft - oder Klein*Thal; nach NW. die Felsen des Gnppen. Bey Schwan-den und auf dem Äoo/-Stocke noch Leberreste von Bur-gen aus dem XIII. Jahrhundert *) ; hier der Platz , wodie reformirten Glarner ihre jährlichen Volksversamm-lungen halten; viele Tischler und Schiefertafeln-Einfas-ser wohnen in diesem Dorfe. Hinter Schwanden gehtes aufwärts und man betritt das Croyi-Thal, welchessich westwärts ausdehnt. Zuerst durch Nidfurren .und durch Leugelbach; hier stürzt der Lengei -Bachaus dem an Goldforellen reichen Blegi- See im Hoch-gebirge herab; gegenüber die Dörfer Zu fingen , Haslenund Leuw — durch Luchsingen; hier ein schwefel-haltiges Bad. Ueber die Linlh durch Hatzingeh ,Diesbach und Dornhaus; rechts Sieht man den Braun-wald- Berg, an dessen Fufs ein Bach aus einem Tobelherausstürzt; links die Diesthaler- Alp, über welcheder Dornhaus — oder Diesthaler - Bach aus einigenSeen in drey malerischen Fällen herabstiirzt. — Nichtweit vom Braun— Bach unter Braunwald , am Fufse desStahl- Berges eine Schwefel, Eisen, und Mineral-Alkaliführende Mineralquelle, die seit dem J. 1769. vonH. Dr. Marti mit grofsem Nutzen in verscliiednenKrankheiten angewandt worden ist. Durch Betschwan-
*) König Albrecht zerstörte dem Hrn. Burkard von Schwan-den dessen Burgen zu Schwanden, Schwendi und Soole.Burkard floh arm in den Ritterorden von St. Johann ywar unter denen, welche die Insel Rhodos erstritten,und war Oberster Meister des deutschen Ordens in Preus-sen Vom J. ja83 - 1290;