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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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Genf. 63

in der Rhone selbst am linken Ufer dem Dorfe Onexgegenüber, 150 Schritt unterhalb der Mühle de Vaux,gefunden. Der Bauer , welcher diesen zweyten Zahnfand, versicherte Hrn. von Saussure, dafs er sehr grofseKnochen gesehen, die man auch in der Rhone ge-funden habe. Beyde Zähne sind in der Naruralien-Sammlung des Hrn. v. Saussiire aufbewahrt. E er Eng-länder Whitaker findet darin einen seiner Beweisgründe,dafs Hannibal über Genf und den Bernhard gezogensey ( S. dessen Werk in der ßibliotheque britannique 1796,T. I. S. 655., und Widerlegung davon im Art. Alpenund Bernhardsberg ). Diese Zähne sind viel älter alsHannibals Zug, und gehören zu den fossilen Knochenaller Riesenthiere, welche über alle Länder Europa’s inso ungeheurer Menge ausgestreuet liegen. S. Ebel überden Bau der Erde u. s. w. Zürich igog. Th. II. §.64. S. 6G. und S. 245-278.

Gerollte Steine. Die Oberfläche des Sandstein-Gebildes des Rhone - Kessels, nämlich der Jorat, dasPays de Vaud , die Ufer des Sees, der Rhone , derArve , bis zum Durchbruch der Rhone bey Fort l’Ecluse,sind mit gerollten Steinen bedeckt. Die meisten dieserTrümmer sind aus dem Walliser -Lande und die andernaus dem Chamouny - Tliale durch hohe Fluthen heraus-gewälzt worden. In der Nähe um Genf findet derSteinliebhaber eine unendliche Mannigfaltigkeit geroll-ter Steine; z. B. eine Menge Gneifs- und Granitarten(unter denen die schönsten aus Bitterstein (Jade), grü-ner Hornblende und Gtanaten besteht), Quarz, Feld-