Genf.
64
spat, Jaspis> Granaten, Schöri, Sferpentin, Asbest,Amianth, Topfsteine, Hornsteine, Kalksteine, Thon-steine. Bey den HH. Riltiet und Bordenave zu Genfkann man vollständige Sammlungen aller gerollten Steineaus der Gegend , und bey letzterrn geschnitten und po-lirt sehen. Die Porphyrgeschiebe , welche sich unterdem Nagelflue und gerollten Steinen in der östlichenSchweitz so häufig finden, verschwinden in der westli-chen Schweitz gänzlich ; dagegen liegen in dem Rhone -Kessel so viele Jade-Trümmer zerstreut, als man sonstnirgends unter den Geschieben der ganzen übrigen
I
Schweitz findet. Die Jade bricht nur im TVallis , undwurde von dort nur westwärts fortgefluthet.
Granittrümmer in beträchtlicher Höhe.Merkwürdig sind aber besonders die Ungeheuern Granit-trümmer , die fast überall im Rhone - Kessel zerstreutliegen. Von Genf längs der Landstrafse nach Lausanneund am Ufer des Sees lagen ausserordentlich vieleBlöcke , wovon die meisten seit 30 Jahren gesprengtund zu Gebäuden oder Wegbau angewendet wurden;jetzt sieht man noch die meisten zwischen Rolle undAllemand. Am Jura , von Lassara bis an den J r ouache yfindet man Granitblöcke bis zur Höhe von 3400 F. überdie Seefläche liegen; die meisten, grade der Ocffnungdes JYalliser - Landes gegenüber. Am Eingänge desGenfer - Hafens ein ungeheurer Cranitblock, Pierre «Nilon vom Neptun so genannt, dem er ehedem ge-weihet war. Auf dem Hügel Montoux , dem südlichenFufse des J'oirons , und auf dem Hügel Boisy, ausser-