Genf.
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von 5-6 F. — Gundjochs Sohn, Hilperich , hatte al«Iiurgundischer König im J. 466;. seinen Sitz zu Genf.Sein Bruder Gundebald , welcher zu Lyon herrschte,bekriegte ihn* nahm ihn gefangen, liefs ihn enthauptenund bemächtigte sich seines Reichs. Hilperichs von Gunde-bald gefangen gehaltne Tochter Clolilde erhielt ihreFreyheit, da sie der fränkische König Clovis, der sichim J. 485 . ganz Gallien unterworfen hatte, zur Ge-mahlin begehrte, welche ihn nachher zur Annahme deschristlichen Glaubens bewog. Gundebald liefs Genfwieder hersteilen. Im J. 5°2. hielten die burgundischenFreyen zu Genf einen Landtag, an welchem sie die Ge-setze Gundebalds abschaften, und neue ordneten. Gun-debald hielt zu Quadruvium (dem nahe bey Genf lie-genden Quarre) einen Reichstag, und liefs seinen SohnSigismund zum König ernennen. Gundebald starb im■L 5 1 5 - 1 ° dem nahe bey Quarre liegenden Sumpfe
findet man an dem zerstörten Schlosse Rolbaud Spurenvon der Burg Gundebalds. — Im J. 773. reiste Carlder Grofse auf seinem Zuge nach Italien durch Genf,—Rudolf II. König von Burgund, versammelte ira J. 923.sein Heer zu Genf, und zog von hier nach Ivrea, umdem König Berengar Italien zu entreifsen, welcher dießladscharen oder Ungarn zu seiner Hülfe rufte, dievon dieser Zeit an die Lombardey, Rhätien, Burgundund Deutschland lange verwüsteten (S. Solothurn).Der deutsche Kaiser Konrad (S. Solothurn ) zog imJ. 1034. als Graf Odo und dessen Parthey in Burgunddas Haupt empor hoben, mit einem Heere durch dieIII.
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