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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Genf.

das am schönsten gelegne, und am befsten eingerichteteaber theuerste Gasthaus , wo der Reisende auch stetsPferde findet.

Gent liegt unter 46°, ia', 17" nördl. Breite* und25 °i 49 *i 3 Ü" der Lange, auf einem Hügel von 8° bis<50 Fufs Höhe über den Genfer* See, von der kristall-hellen Rhone durchströmt. Das Klima Genfs ist käl-ter als das von Paris , obgleich Genf um a Grad 38Minuten südlicher liegt, welches von der hohem Lageund den nahen Schneegebirgen herrührt. Die gröfsteKälte steigt auf 14 0 , und die giöfste Hitze auf 2G 0Reaumür.

Geschichte. Julius Caesar ist der älteste Schrift-steller, welcher von Genf redet, und seine Worte sind:Extremum oppidum Allobrogum , proximumque Helve-tiorum finibus est Geneva. Das Land der Allobrogen ,zu welchem Geneva gehörte, erstreckte sich über ganzSavoyen bis Lyon und Vienne. S. Chambery. Caesarerrichtete liier seinen Waffeuplatz gegen die Helvetier ,und am linken Ufer der Rhone eine Mauer von 150Stadien (9000 Schritt) Länge und 16 Fufs Höhe mitvielen Thürmen (S. hierüber Abauzit Untersuchungenin Spon Histoire de Geneve. T. II. der Ausgabe vomJ. 1731 in 4 0 ), um den auswandernden Helvetiernden Zug durch die römische Provinz zu wehren, (S.deren Schicksal weiter unten). Genf wurde in den' Kriegen unter den römischen Kaisern zweymal zerstört,und man findet auch a Pilaster übereinander; das erstein einer Tiefe von 3-4 F., das zvyeyte in einer Tiefe

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