Gemm i.
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C<i.t/er«-Thal als einen schwarzen Schlund erblickt, ausdessen Hintergründe die hohe mit Eis belegte PyramideAlt-Eis ihr Haupt emporhebt. Hernach geht der Wegbey einigen Hütten vorher; dann berg-ab durch einenPafs zwischen mächtigen von jungen Tannen beschat-teten Felstrümmern, und der senkrechten Wand desGellt - Horns, wo man auf einmal das Ränder -Thal inder Tiefe erblickt. Von hier geht der Weg sehr steilbis ins Thal herab, über den Nüschinen - Bach , derlinks aus einem Thal gleiches Namens strömt, undvom Fufse des Gerami bis nach Kanderstäg St.(S. Kanderstäg ). Wer des Morgens um 5 Uhr vonden Bädern zu Lenk abreist, und zu Kanderstäg einenkleinen Wagen miethet, kann des Abends in Thun(15-1.4 St.) eintreffen. Diese Reise ist ausserordent-lich merkwürdig, weil man in einem Tage aus der nack-testen Felsen - und Schneegegend alle Grade des zu-nehmenden Pflanzenwachsthums bis in das lachendsteund reitzendste Thal durchläuft. Von der Höhe desGemmi kann man westwärts ins Adelboden - Thal undnach Lenk im Simmen -Thale , 11 St., durch einsameschreckliche Felsengegenden gelangen, wohin man sichnur bey dem standhaftesten Wetter im August undSeptember und unter Führung von Jägern aus der Ge-gend wagen darf. Der Weg ins Adelbodenthal istwegen der Abgründe sehr gefährlich. ( S. Adelbod.enthäl).
Pflanzen :
Aretia heh'ctica dem Dauben-See. Gentiana
t nivalis , glacialis , pumila. Azalea procumbens. Khododen -