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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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aber 351 F. niedriger als der Weg über «len Gries,und 563 F. niedriger als über den grofsen Bernhard.Ostwärts zeigen sich zwey ziemlich gleiche Felsenhör-ner, welche wahrscheinlich diesem Felsen seinen Namenveranlafst haben. Westlich erblickt man den breitenund grofsen hämmern - Gletscher, Ausüufs eines Eis-thales, welches sich südwestlich nach dem Strubelund Rdlzli -Gletscher oberhalb Lenk im Simmen - Thalausdehnt. Es kostet Mühe, sich dem Lämmern- Glet-scher zu nähern. Der Bach dieses Gletschers läuft inden Dauben - See, längs dessen östlichem Ufer dieStrafse weiter führt. Dieser See ist y* St. lang , achtMonate zugefroren, und ohne sichtbaren Abflufs; umihn halten sich Dolen mit gelben Schnäbeln, Dävigenannt fCorvus pyrhocorax) auf. Bund umher nichtsals nackter Fels, dessen Oberfläche sonderbar gestalteteVertiefungen, Furchen und Löcher in wunderlichenWindungen zeigt. Eine halbe Stunde vom See gelangtman zu dem Wirthshause Schwarrbach , dessen Bewoh-ner den Winter sich entfernen, wo der Schnee bis18 F. hoch fällt, wie das im J. 1788- der Fall war.

Schn ec stürz. Von hier geht der W^eg weiterüber die Trümmer eines eingestürzten Felsen, hernachüber einen ebnen Alpengrund, wo man noch deut-lich den 2 Sr. langen verwüsteten Strich wahrnimmt,den eine Schneelauine im J. 1782. nahm, welche ost-wärts von dem Rinder-llorn herabstürzte, und auf die-ser Alp viele Menschen und Vieh tödtete. Aus dieserAlp kömmt inan in eine andere, wo man rechts das