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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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schreiten die kräftigen Träger festen Schrittes singend•weiter. Der Lohn für diese Träger und der Preifs derPferde von Leuch nach Kanderstäg 6 St., und umge-kehrt, ist von der Obrigkeit bestimmt. Von den Bädernzu Leuch bis oben an die Hütte des Gemmi, steigtman i 1 ji St. Man rechnet die Lange des Wegesro.tio F. und die senkrechte Höhe der Gemmt-Wandüber die Bäder iGoo F. Ohngefähr auf der Hälfte desWeges geht die Strafse unter weit hervorragenden Fel-sen wie unter einem Gewölbe fort ; diese Gegend wirddie groj'se Gallerte genannt. Oberhalb der Gallerie,2 js des Weges, steht links einige Schritte vom Wegeeine einzelne nicht starke Tanne am Rande eines schreck-lichen Abgrundes. Ein If'alliser hatte die tolle Verwegen-heit, um den getingen Gewinnst einer Wette auf dieseTanne zu steigen, und vom Gipfel einen Zweig zuholen. Jenseit des Abgrundes rechter Hand sieht manan der steilen Felswand eine viereckigte Oeffnung;dort lief vormals der gefährliche Fufsweg, welcher aufden Gemmi führte. Oben bey der Hütte zeigt sichsüdwärts eine prächtige Aussicht auf die hohe Alpen-kette, welche PVallis von Piemont trennt; man siehtaber nur den kleinen Theil, der dem Gemmi geradegegenüber liegt.

Höhe des Gemmi. Von der Hütte gelangt mansehr bald auf die Höhe des Gemmi, die Daube genannt,6985 F. übers Meer, also 400 F. höher als die Strafseüber den Grimsel , 646 F. höher als die Strafse überden Gotthard , 8t r F. höher als über den Simplon,