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tey gab es unzählige Streitigkeiten, und obgleich 1567.eine hohe Mauer zwischen beyden aufgeführt ward, sowurden sie doch erst am Ende des XVII. Jahrhundertsdurch einen letzten Vergleich politisch und bürgerlichgänzlich getrennt. Im J. 14 54 • schlofs die Stadt Bündt-nisse mit sechs Kantonen der Eidgenossenschaft und
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ward ein Glied (zugewandter Ort) im helvetischenStaatsverein. Durch die Staatsumwälzung der Schweitzim J. 1798- wurde St. Gallen Hauptstadt eines groj'senKantons ( S. folgenden Artikel ).
Merkwürdigkeiten. Die Stadt liegt an demBach die Steinach genannt, und zwischen zwey Bergen.Die ganze Bannmeile auf beyden Seiten derselben istmit Bleichen bedeckt. Sie enthält 9000 Einwohner,welche Protestanten sind. Sie haben sich von jeherdurch Gewerbsfleifs ausgezeichnet. Schon im XIII.Jahrhundert waren hier Leinwand - Fabriken im vollenGange. Während der Kirchen - Versammlung zu Kon-stajiz (zwischen 1414-1418.) erhielt die Stadt St. Gal-len durch die von dort wegziehenden Leinwandfabrikan-»ten einen so grofsen Zuwaclis , dafs sie sich erweiterte,die Stadteinkünfte sich vermehrten, und sie die wichtigstenFreyheiten und Landeigenthum verkaufen konnte. Einallgemeiner Brand schlug sie nicht nieder; sie stieg stei-nern aus der Asche empor, und einer ihrer gröfstenThürme wurde' 1415. angefangen. Der Geist des Er-werbes und Handels ist stets gestiegen , so dafs St. Gal-len seit der letzten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts zuden thätigsten b'abrikstüdlen Europa’s gehört (S. Meh-