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Gaianda.
Oeffnung nach Graubündten, die einst durch Gebirgeverschlossen war, durch Bergfälle verschüttet, so mufssich Graubündten in einen See verwandlen. — Derpalknis hieng einst mit dem gegenüber stehenden Scholl-Berg oberhalb Saigans zusammen; ehe die jetzige Tren-nung statt fand, mufste der Rhein seinen Lauf gradedurch den Wallenstadter- und Zürcher- Seen nehmen( S. Ragatz).
Weite Aussicht. Die Aussicht des Gaianda nachNordost ersteckt sich bis zum .Soden-See; die Appen-zeller- und Toggenburger- Gebirge vom Säntis bis zuden Sieben Kuhfirsten am Vf r allenstadter- See zeigensich deutlich. Nach NW. fällt der Blick senkrecht indie Tiefe auf die Kunkels -, Vättis -, Kalfeuser- undValsnzer-’Vh.'ileT, wo die grauen Hörner mit dem Sar-dona - Gletscher belastet (aus welchem im Kalfeuser -Thal die wilde Tamin entspringt), der Monte Lunaund so viele andre schwarze , nackte und furchtbareFelsen sich erbeben. —- Man beobachte die starke
Vertiefung des Kunkels - Berges (über welcken eineStrafse von Tamins in Graubündten nach Vättis undValens führt) und die grade fortlaufende Richtung desKunkels- Vättis— und Valenzer - Thaies. Wer diefsgenau beobachtet, wird die geognostischen Erscheinun-gen, welche unter dem Artickel Pfeffers bemerkt wer-den , sehr leicht begreifen.
Weg. Von dem Gaianda kann man in 6-7 Stun-den nach dem Bade zu Pfeffers herabsteigen.
Pflanzen und geognostische Beschaffen-
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