heit. Der Galanda ist reich an seltnen Alpenpflan-zen. — Er besteht aus Kalkstein und Kalksteinschiefer,welcher viel Thon enthält und leicht verwittert; seineSchichten senken nach S. Auf der Saaser-Alp des Ga-landa findet sich Magneteisenstein , und zwischen Trim-mis und Feldsperg sind auf dem Galanda sogenannteSilbergruben.
St. Gallen (Stadt). Wirthshäuser: TVeifs-
Röjsli, Hecht und Ochs. Hat ihren Namen von derAbtey St. Gallen , welche in der Stadt lag.
Geschichte der Abtey St. Gallen. Nachdemdie Schottländer Gallus , Columbanus und Siegebert(S. Disentis) auf dem Kloster der Insel Jko Imhill *)von den Götzendienern zu Tuggen am Zürichersee undzu Bregenz vertrieben worden waren, trennten sie sich,und Gallus gieng nach Arbon, und als Greis von 85Jahren zog er im J. 630. mit seinem Gefährten Mag-noald in den Wald an die Steinach, baute eine Zelle,pflanzte Kohlgärten, weidete eine kleine Ileerde undzähmte die Gegend, welche ihm Graf Talto, Kämmererdes königlichen Hofes geschenkt hatte. Gallus war am
*) Auf dieser Insel, die nahe an der Insel Stajfa liegt, wodie berühmte und prächtige Basalthöhle, Fingalshöhlegenannt, ist, gründete Columban, ein Irrländer, mitzwölf Freunden im J. 565. das Christenthum, und einKloster, nachdem die Druiden vertrieben worden waren.Hier blühte Gelehrsamkeit, während ganz Europa in Un-wissenheit und Barbarey lag, und von hier giengen ge-lehrte Laien und Mönche aus, um in Europa’s entlegen-sten Ländern das Christenthum zu verbreiten.