Gal and a.
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l)is dicht an die Ostwendung des Rheins , sehr nahedem Scholl- Berg gegenüber. Die Rhätihon- Kette schicktwestlich gar keine Zweige aus; nordwestlich desto meh-rere, wovon der beträchtlichste von dem Falknis nord-ostwärts durch die Landschaft Vor- Arlberg nach demRoden-See fortsetzt. Nirgends kann man diese wildeabgerifsne Felsen-Kette mit ihren fürchterlichen nacktensonderbar gestalteten Zingeln, als die vier Thürme derFurka, die zw'ey Hörner des Drusus- Thors, die Scaesaplauna und andere, so vortreflich sehen als hier aufdem Galanda. Die Gebirge der ersten Kette vom Krimspalt an bestehen ohngefahr bis zu einem Drittheil ihrerganzen Länge aus Urfels, die beyden andern Drittlieileaus Thonschiefer und Flötzkalkstein ; die Rhätikon-Kette besteht vom Madrisen - und Gaviahorn (nichtweit nördlich vom Fermunt) an aus Thonschiefer undFlötzkalkstein (S. Ebel , über den Bau der Erde u.s. w.Zürich 1808O Diese zwey Ketten ummauern den nörd-lichen Theil Graubündtens , und bilden den hohen Randdes Kessels, innerhalb welchem alle Wasser dem Rheinzueilen. Zwischen Malans und dem Strilser- Berg tritt derRhein bey der Tardis-TirilcVe aus Graubiindten heraus,nachdem er noch kurz vorher die wilde Landquart ,aus dem Prettigau durch den Bergrifs die Klus eilend,aufgenommen hat. Die Gegend ist überaus merkwürdig,weil grade hier die beyden Ketten, auf der einen Seiteder abstuffende Galanda , auf der andern der Falknissich so sehr nähern, dafs nur eine Thalfläche von einerhalben Stund Breite sie trennt. Wird diese einzige