6 Galanda.
welchem man von W. Sn den Badus, den Lukmanier,das Moschei- Horn, den Bernhardin, Splügen, Septi-mer, Julier, Cimot, Albula, Scaletta, schwarze Horn,Fluela, die Kämme von Salvretta und Vareina, denungeheuren Fermunt als Ilaupttheile dieses Felsenbo-gens sieht. Alle diese Felsen bestehen aus Urfels, —Gleich vortreflich stellen sich hier die zwey Gebirgsket-ten dar , welche Graubündten nordwärts ummauern,i) In Westen, rechts vom Baduz, hebt bey dem Cri-spalt die grofse Nehenkette an, welche zwischen denKK. Uri, Glarus und Sarg ans er - Land auf der Nord-seite, und Graubündten auf der Südseite, gerade aufden Galanda zieht und zwischen Ragatz und der Tar-dis - Brücke sich endigt. Da der Galanda in dieserKette steht, so sieht man sie im Profil grade aufwärts,und ihre vielfachen mächtigen Horner zeigen sich hinter-einander in zusammengescliobnen Gebirgsmassen. Ge-gen Bündten erhebt sich diese Kette wie eine Mauer,und hat dort keine Aeste; daher strömt der Vorder-Rhein immer an ihrem Fufse fort. Auf der Nordseitehingegen gehen von dem Drejspitz oberhalb Disentis,von dem Flimser -Berg, und bey dem Kunkels - Bergnahe am Galanda , Felsenzweige aus , welche Uri,Glarus und Sargans bis an den FVallenstädter - Seedurchschneiden. 2 ) Im Osten zieht von dem Fermuntbey dem Gletscher des Selvretta eine andere hohe Ne—benkette, Rhaeticon genannt, grade nach Norden zwi-schen das Prättigau und Montafon , stuft von demFalknis hinter Meienfeld in den Fläscker-Berg hinab