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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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GaLAND A.

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den Höhen nach der Landstrafse herab und erschlugenviele grofse Ritter; als den Graf von Thierstein, vonKlingenberg, Johann von Hallwyl, Hermann von Lan-denberg , und eroberten das Panncr von Schafhausen.Hierauf liefs Herzog Friedrich noch einen Angriffsver-such über l'Volfshalden nach Appenzell machen; allein400 Appenzeller empfiengen dessen Lanzenknechte. Beyder Kirche war der Streit am heftigsten. Die Oester-reicher verlohren 5 00 M. und flohen. Nun zog derHerzog unmuthig nach Tyrol znrück. Im J. 1427brach Graf Friedrich von Toggenburg von Altstädtenher über den Stofs in Appenzell ein, während er selbstüber Gofsau gegen Herisau anzog. Die Appenzellerschlugen die Toggenburger am Stofs zurück, und er-schlugen 350 derselben.

Gacanda oder Calanda , ein breiter Felsstockzwischen der Stadt Chur in Graubündten und dem Vallir-Thal in der Landschaft Sarg ans , ohnweit des Pfef-fers- Bades. Seine Nordseite ist senkrecht abgerissen,und stellt sich dort in Profil als eine ausserordentliche'Pyramide dar; die Südseite senkt sich gemach bis anden Rhein hinab, und ist reich an Alpen, Weiden undMaiensässen. Von Chur aus läfst er sich am bequem-sten ersteigen (S. Chur). Seine Höhe beträgt 6598 F.übers Meer.

Prächtige Alpenansicht von Graubündten.Dieser Berg ist merkwürdig wegen der prächtigen Aus-sicht auf den Kranz des hohen Alpenkamms, welcherGraubündten von W. nach O. durchschneidet, und in