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Vorrede.
ist würkkich noch so gar wenig geschehen, daß esin Absicht ihrer schwieriger ist, sich durch dasLabyrinth von Hypothesen und offenbar unrich-tigen Meynungen der Schriftsteller durchzuarbei-ten, als es mühsam ist, jeden einzelnen Rechts-saz aus den Quellen selbst neu zu entdecken. DerVerfasser hat sich daher auch um so mehr bewo-gen gesunden, sich überall nur auf Quellen zuberufen, und nur selten und meist nur da Schrift-steller anzuführen, wo es ihm für den Zweckseiner Schrift nicht bloß als Handbuch, sondernauch bey Vorlesungen gebraucht zu werden, noth-wendig schien. Daher sind auch die Anführun-gen meist nur Hinweisungen auf classische undsehr gangbare Bücher, und der Verfasser machtselbst da, wo er überhaupt Hülfsmittel anführt,aus eben diesem Grunde auf nichts weniger alsVollständigkeit Anspruch. Den Abdruck der vie-len Stellen aus den Quellen selbst, hat er nachreiflicher Uebcrlegung für nothwendig gehalten.Es blieb ihm nur die Wahl übrig, entweder ohnealle Anführung von Stellen seine Meynung überso manche bestrittene Saze zu sagen, oder sievollständig aus jenen zu rechtfertigen. Das ersteschien ihm der Zustand, in welchem sich die Wis-senschaft, welche er bearbeitete, gegenwärtig nochbefindet nicht zuzulassen, und für das lezte sprachohnehin noch der Umstand, daß er selbst manchesdann weit, kürzer sagen konnte, und daß dieQuellen, auf welche er seine Leser verweisenmußte, ihnen doch gewöhnlich nicht zur Handseyn würden, wodurch die Anführung derselbenohne, ihre eigene Worte bloßer gelehrter Prunk