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Welche Hülfsmittel hat die österreichische Monarchie zur Herstellung eines regelmäßigen Münzumlaufs ?
Entstehung
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Münze besonders mitcr dem Handclsstande,bey Agio raren und S chäß e sam m l e r n, alsungeprägtes Erz bey den Privat- Bergwerks-Znhabern, und als kostbare Gold- und Sil-ber- Geschirre, Ge rät he und G e schmeid e, nachAusweis der Punzirungslisien, fast in allen Haushal-tungen reichlich vorhanden sind.

12) Endlich verschiedene Renten, welche öster-reichische Privaten von auswärtigen Besitzungen und-Kapitalien iu guter Münze beziehen; und andre haa-re Summen, welche von auswärtigen Reisenden, cin-gcwanderten Fremden, Bade-und Kurgästen, beson-ders in den böhmischen Heilquellen von Egcr, Karls-bad , Töplitz und Marienbad, alljährlich ins Landstießen.

§. - 3 .

Alle diese mannichfaltigen Hülssmittcl des Staa-tes, in Verbindung mit den Privatschätzen der nen-erworbenen Und alten Provinzen der österreichischenMonarchie, bilden einen Münzfonds, den in diesem Au-genblick, wo die Zufuhr des amerikanischen Goldesund Silbers durch den Aufstand der spanischen Kolo-nien, so wie durch Uibcrsiedlung des königlich portugie-sischen Hofes von Liffabon nach Brasilien gehemmt,und vielleicht großen Theils auf immer für Europaverloren ist, kaum eine andre europäische Macht be-sitzt. Die Monarchie bey ihrer gegenwärtigen Größe,Lage, Bevölkerung, Kultur und Wohlhabenheit ver-birgt also einen reichlichen Schaß von unangcgriffencnHülfsmitteln und Münzkräften in sich, um von demunbrauchbar gewordenen Papiergelde zu Silber- undGoldmünze, von den künstlichen Stellvertretungszer-