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Welche Hülfsmittel hat die österreichische Monarchie zur Herstellung eines regelmäßigen Münzumlaufs ?
Entstehung
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Die Wege, auf welchen das baare Geld ansdem allgemeinen Umläufe verschwand, waren haupt-sächlich folgende. Erstens: Ein nicht unbedeutenderTheil der Münze ist durch Vergoldungen, P la t-tiru n g e n und Verarbeitung zu reichen PEtenund anderem Flitter auf eine mehr oder weniger unwie-derbringliche Weise verloren gegMgcn. ZweytenSrEin andrer, noch beträchtlicherer Thr'il » ist einge-fchmolzcn und zu allerley Hausgcräthcn und Schmuck-werken umgeformt worden. Die Gold - und Silber-verarbeitenden Gewerbe waren bekanntlich zeither stär-ker beschäftiget, als sonst, weil die Privaten von denedlen Metallen, die nicht mehr als Geld im Umlauftwaren, etwas wenigstens in ihren Haushaltungen be-sitzen wollten- und um so leichter besitzen konnten,da das Gold und Silber, zum Behufe der Bermün-zung, durch das stellvertretende Papiergeld entbehr-lich, oder wenigstens minder dringend nöthig gcwov-den war. Daher man jetzt in den Haushaltungen desBürgerstandes und selbst unter dem Landvolkc weitmehr Geschirre, Gcräthe und Geschmeide von edlemMetall antrifft, als in früheren Zeiten. Aber ebendurch diesen stärkeren Lurusgebrauch der edlen Metal-le wurde dem Gcldnmlanse viel gute Münze entzo-gen. Doch sind die Gewerbe, welche die edlen Me-talle bloß umformen, weniger gemeinschädlich, alsjene, welche sie vernichten. Denn die bloß umgesorm-len Metalle können im Nothfall wieder eingeschmolzenund in Münze umgeprägt werden.

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