1798 Mt. Kein Kurs drückte und vctwirrte bisdahin die bürgerlichen Rechnungen; der bürgerlicheErwerb war regelmäßig; Eigenthum und Einkommenhatten an Wucher und Spekulazionsgeist keine gefähr-lichen Feinde. Die fast unveränderlichen Prei-se aller Maaren und inländischen Arbeiten machten fürjedes geordnete Hauswesen eine sichere Bilanz zwischenEinnahme und Ausgabe möglich; und dieß gab demredlichen Gewinn seinen fröhligstcn Reitz. Alle Ge-schäfte konnten mit vollkommenster Sicherheit abge-schlossen, die kostspieligsten Unternehmungen ohne Ri-siko ausgeführt werden. Der öffentliche Aufwand derStaatshaushaltung war durch die regelmäßigen Aera-rial- Einkünfte gedeckt; der Steucrgulden hatte, wen»er in die Staatskassen einfloß, noch eben den Werth,d. h. die Staatsverwaltung konnte damit' noch überebenso viel Maaren und Arbeiten gebiethcn,als da dieSteuer angeschlagen worden war; denn der Werth deSStcnerquldcns wurde durch keinen sinkenden Kursund keine m o n a t h l i che n Pr c i s spr ü ng e, verrin-gert, und leistete daher dem Staate die Mittel zur Bestrei-tung der öffentlichen Bedüefniße wirklich, für welche erbestimmt und ausgeschrieben war. Auch alle vomStaate abhängige Personen, Anstalten und Stiftungenkonnten mit dem, was sie aus den öffentlichen Fondsfür ihre gemeinnützigen Dienste systemmäßig bezogen,wohl bestehen. Kurz: die Nazionalökonomie undStaatswirthschaft der österreichischen Monarchie, dasbürgerliche Eigenthum und Einkommen, der allge-meine Wohlstand und Rcichthum ruhten auf einer fe-sten Grundlage ! Aber mit dem allmähligen Zurücktrittder guten Metallmünze aus dem allgemeinen Umlaufeänderte sich dieser glückliche Zustand.
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Welche Hülfsmittel hat die österreichische Monarchie zur Herstellung eines regelmäßigen Münzumlaufs ?
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