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e« sich die Unwissenheit elnbilbet, geführt.Von keinem Stande sind die wahren Gelehrtenund Künstler je höher geschäht und humaner be-handelt worden als vom Adel; niemand hat ihreTalente, Kenntnisse, und Einsichten würdiger ge-schäht, als der Adel; niemand hak sie im persön,lichen Umgänge mehr geliebt, unterstützt, und an-erkannt, als der Adel. Das bcweißt besondersdie Kulturgeschichte Italiens. Wenige Gelehrten«und Künstler-Unternehmungen sind ohne Theil,nähme des Adels auögeführt, und die kostbarstenlitterarischcn Werke verdanken seiner thätigenUnterstützung allein ihre Entstehung. Man kanngeradehin behaupten: daß die Bildung desmenschlichen Geschlechts, seit der Wie,derherstcllung der Wissenschaften durchden Adel mittelbar und unmittelbarhervorgebracht, befördert, und verbrei-tet ist. Man scheint es nicht zu wissen, oder nichtwissen zu wollen, daß die Reformation dasWerk des Adels ist, und daß er allein mit Her-kulskcäften das vielköpfige Ungeheuer nieder,kämpfte, das damals dem Reiche der Vernunftden Untergang drohte. Zur Belohnung für diesVerdienst sind neuerlich die Lehnssysteme von Re-bellen zertrümmert, und die Nachkommen derer