Druckschrift 
Nachtrag 1 (1803)
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

telkeil lachen muß, mit der sie behaupten, etwasnicht zu verstehen, das gerade niemandbesser versteht, als sie. Man kann aber et,was schätzen, und es doch verachten, weil manes nicht besitzt, an andern bewundert, aber eszu erlangen verzweifelt. So geht es denn auchden Jüdinnen mit dem feinenTakce dergro,ßen Welt. Den treffen sie nun einmal nie, siemögen es machen, wie sie wollen; den lernen sie we,der ln Paris, noch inBerlin, nochlnWien,noch sonst irgendwo. Sich, den zu verschaffen,das bleibt für sie unmöglich, sie mögen mlt Prin»zen, Fürsten, Grafen und Herren umgehen, solange sie wolle». Sie können alles erlangen, al,leS erlernen, alles erkaufen, diesen Taktnicht. Er ist weder mit Geld zu bezahlen,noch für Geld zu haben; weder durch Liebe zuerwerben, noch durch Gunst zu gewinnen: alleZärtlichkeit, Hingebung, und Fetirniig der Großenund Vornehmen Hilst gar nichts, sich ihn zu ver,schaffen. Die erlauchten Gäste, die ihn besitzen,nehmen ihn wieder mit, wenn sie von der Tafelaufstehcn; die Jüdinnen behalten den leerenTisch, und die Mahlzeit ist nur für den ge feg,net, der sie zu genießen, und sich bet dem Ge,'misse auf Unkosten der Wirthinnen zu amüsiren