gar nicht geschrieben, oder hörte ltzr wenigsten»auf zu schreiben? das sey eine andere Frage. Zawohl, das ist auch eine andre Frage! Es istnichts Angenehmes in ein Wespennest zu stof-fen und sich stechen zu lassen, aber wenn dasbis itzt niemand gethan halte, so mögken wirschwerlich wissen, wie ein Wespennest inwen-dig aus sieht. Eins schickt sich nicht für alle'Sie.schweigen, ich rede, und so bleiben wirgute Freunixe. Die Rigoristen wollen mitKeulen drein schlagen. Ich bitte sie herzlich, derguten Sache keinen Schaden zu thun. Was ge-schehen soll, geschieht; und wie man's treibt, sogeht's. Auch die Juden haben ihre Nemesis;Ihr Gericht sey strenge, aber gerecht. DerSpruch werde ohne Barmherzigkeit gefällt, undder Stab gebrochen »ach Pflicht und Gesetz.Aber die Furie des Hasses schwinge keine Fackel,und die Grausamkeit schmiede keine Fesseln. Freisey das Urtheil, heilig die Person.
Endlich meinen einige kluge Lente, der ganzeStreit werde zu nichts Helsen, niemand etwasnützen, und am Ende mögten die Juden wohlgar den bestjen Profit davon haben. Wenndie Juden ipürklich etwas dabet gewinnen, soist der Streit schon deshalb nicht unnütz, undL