tere Wahrheiten geschrieben- und es kannalso nur die Frage entstehen, warum ich so he f,tig schrieb. Darauf antwortete ich: „weil eSdas Herz mir so im Busen gebot." DerAnblick des Zu den hat Mich in früheren Zeitensehr oft, so lange ich die Rechte kenne, nie mitMitleiden, sondern stets mit Widerwillenerfüllt, weil ich in ihm allemal den Menschensähe,der durch seine eigeneSchuld auf einerStufe der tiefsten rechtlichen Niedrigkeit steht-von der sich zu erheben, itzt, wo von kei-ner Judenverfolgung, Zudcnbedrückung' und Zu-denentmenschung; im Ganzen auch von keinemNabbinen-Bann, und von keinem Kirchenzwangedie Rede ist- nichts als eigener, freier-selbstständiger Entschluß, und eine festeBeharrlichkeit ihn auszu führen, erfordertwird. Nimmermehr kann ich den im bürgerlichenLeben achten und hochschätzen, den ich dieser Selbst-ständigkeit, dieses ernsten Willens, dieser Beharr-lichkeit für unfähig halten muß; nie kann ich denals meinen Freund ehren, oder als einen Bruderumarmen, von Lern ich sehe, daß er es zu er-dulden vermag, daß der Gesetzgeber sein Zeug-niß für bedingt ungültig erklärt, seinen Eid fürweniger glaubwürdig als den aller seiner Neben-
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