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Nachtrag 1 (1803)
Seite
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zweifelhaft werde, und in Gefahr komme, anmeiner Skepsis zu verzweifeln, ergreife ich oftdie schärfsten Waffen, ohne eben zu berechnen,wen, und wie ich damit verwunde. VerboteneWaffen führe ich aber nie, auch nicht einmalwider die Juden, ungeachtet man es da nicht sozu nehmen pflegt. Als Schriftsteller darf ichüberhaupt nie, und am wenigsten in einem Streitewider die Juden, nach den Grundsätzen der Mo -r a l und Humanität beurcheilt werden; mankann nichts fordern, als daß ich die Vorschriften derGesetze nicht verletze, mir keine Illegalitäten zuSchulden kommen lasse, und keine Kalumnien,Injurien, und Pasquille schreibe. Das habe ichauch nicht gethan. Litterarische Satyrs, Persi-flage, Spott, und Sarkasmen, sind nach den hiereinzig gültigen Grundsätzen des Schriftstellerrechts,unbedingt erlaubt, sehr oft, und besonders widerdie Juden, dringend nothwendig und nützlich.

Wer Unwahrheiten mit Bitterkeitsagt, der schreibt hämisch, indem er deutlich zuerkennen giebt, daß er der Liebe zur Wahrheit nicht jedeandere Rücksicht unterzuordncn vermag, und sichdurch mehr oder weniger unerlaubte Nebenabsich-ten zur Verletzung dieser heiligsten aller menschli-chen Pflichten verleiten läßt. Ich habe bloß bit-