Kritik mit der idealistischen Reflexion zusammcmgenommen, sind mir die eigentliche Antithese desgemeinen realistischen Naisonnements, und deshalbkontrastirt meine Ansicht der Philosophie so sehrmit der eines Zakob, Krug^ und Heyden-reich. Die beiden ersten haben ihre anfänglichauch skeptische Tendenz durch populären Dogma,tismus zu sehr abgespannt, und der letzte ist beivieler Freiheit doch zu inkonsequent. Nur einendeutschen Schriftsteller giebt es, der das Ge,hetmniß besitzt, durch skeptisch, idealistische Re-flexion die höchsten Kunstwerke des realistischenNaisonnemencs zu vollenden. Sein Name istaber meiner persönlichen Freundschaft zu heilig,um ihn in einem Nachtrags zu einer Schriftwider die Zuden auszusprechen. Sv oft ich anZhn denke, vermehre sich meine Bewunderungder Gewandheit seines unendlichen Genies. Erwird wohl der einzige unsterbliche Sterbliche blei-ben, der mich je zu überzeugen vermögt hat, daßdas Prinzip der Skepsis, alles zu bezweifeln,doch nicht über allen Zweifel erhaben ist.
Die Momente, in denen ich dies gefühlthabe, und bei deren Rückern»,erung ich es nochfühle, sind für mich aus anderen Gründen höchstgefährlich. Denn, indem ich an meinem Zweifeln