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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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chanische Lesen- und Sprechen-lassen macht Mit der Mut-tersprache nicht gehörig bekannt. Diesen Mängeln würdewenigstens zum Theil abgeholfen, wenn die eingeführtenLesebücher den Inbegriff der gemeinnützigen Kenntnisse,den Inbegriff des Sprachunterrichts und den Inbegriff derVerstandesübungen, so wie ihn daS Bedürfnis der Elemrn-tarunterweisung erfordert, in der gehörigen Form aufstell-

tcn!-Doch, wir nehmen die Lankastersche Schule,

wie sie ist, und da müssen wir gestehen, daß cs schon sehrehrenswerth sey, daß der Unterricht in jenen mechanischenund technischen Fächern hier in einer kurzen Zeitso weit gefördert wird, als man in unfern gewöhnlichenSchulen in der Regel mit dem ganzen Lehrcursus in einerZeit von 6, 6 und mehrern Jahren nicht kommt. Habenwir nicht noch immer eine Legiön von Schulen, aus de-nen man die Kinder, wenn sie ,5 Jahre alt sind und zurkirchlichen Confirmation vorbereitet werden, entläßt, bhnedaß sie im Schreiben und Rechnen, ja ohne daß sie imLesen Geläufigkeit haben?

i5) Uebrigens können wir es nicht Unerkannt lassen,wir müssen cs vielmehr mit Dank erkennen, daß im Ein-zelnen die Lehrkunst unter uns weit größere Fortschritte ge-macht hat, als die Lankastersche Schule selbst in ihren bestenMethoden nicht aufweisen kann. Man denke nur an dieFortschritte in der Leselehrkunst, die wir einem Oliv rer,Stephani, Pöhlmann, K rug an die Fortschritt»in der Kunst das Rechnen zu lehren, die wir einem Pe-stalozzi, Tillich, Köhler, Biermann, andreFortschritte in den Derstandesübungen, die wir einemv. Rochow, Möller, Löhr, Zerrenncr, Sch al-ler, Wi Imsen, an die Fortschritte in der Katechetik , diewireinem Gräffe, Dolz, Campe, Pöhlmann,an die Fortschritte im deutschen Sprachunterricht, die wireinem Hinrichsen und so vieler« andern trcflichen Män-nern verdanken.