mm nachher noch zur Schule gehen oder nicht;man hat keine Zeit zn verschwenden. Dazu erwä-ge man noch das: cs giebt mäßige, arbeitsamearme Leute, welche ^ mit ihrer Arbeitsamkeit auchein liebreiches für die Wohlfahrt ihrer Kinder be-sorgtes Herz verbinden; und es giebt andre, welchegegen alles, was Liebe und Dank heißt, so un-empfindlich sind, daß sie jede Wohlthat, die ihnenGott für ihre Kinder anbietct, undankbarlich mitFüßen treten. Letzteres ist meistens dann der Fall,wenn ihre Kinder im Stande sind, ihnen bei) derArbeit beyzustehen. Sind sie aber zur Arbeit nochzu jung, und werden sie ihnen durch ihre Lebhaf-tigkeit zur Last, so bedürfen sie einer Kinderwarte-rinn, und dann können sie sich nicht besser helfen,als wenn sie sie in eine Trivialschnle schicken, wosie aufs wohlfeilste in Verwahr und unter Aufsichtsind. Und dies ist vielleicht die einzige Gelegenheitin ihrem ganzen Leben, die sich ihnen darbietet,um etwas zu lernen. Ihre Eltern sind aus derniedrigsten Classe, sowohl in Hinsicht des Betra-gens, als der Armnth; sie würden ihre Kinderum auf der Stelle einen kleinen Gewinn durch sie znziehen, eher in die Seilspinnerey und in jede andrePflanzschnle des Lasters schicken, wo ihre Gemütherdem moralischen Verderben preisgegeben werden,als in eine Schule, wo sie zu gntgesitteten, sich
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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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178
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