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Man muß hiebey aber auch nicht unterlassen,sie zur Erkenntlich der Liebe Gottes, des gutenGebers aller guten und aller vollkommenen Gaben,zu führen. Man muß sie überzeugen, daß jedeUebertretung der von Gott vorgcschriebcnen Ord,uung um so sündlicher sey, wenn man die GnadeGottes, der uns unsre Vergehungen und unfteUndankbarkeit vergeben will, aus den Augen setzt.Durch die oftmalige Wiederholung dieses Gedau,kens wird jede Art der Ordnung und Regelmäßig,keit, in welcher Gestalt sie auch erscheinen möge,desto wichtiger erscheinen, indem sie durch eine solchereligiöse Beziehung geheiligt wird.
So viel vorläufig über diesen wichtigen Gegen»stand. Bedenke doch jeder fromme Erzieher undLehrmeister, daß er nur ein Diener im Werke deSgroßen Herm uud Meisters sey; daß Weisheit undKraft zur Beförderung der wahren Wohlfahrt sei,ner Zöglinge ihm von oben her, von diesem gro-ßen Meister zu Theil werden könne; daß zu allemseinem Fleiß und Eifer Gott den Segen gebenmüsse. Mangelt Jemanden Weisheit: er bitte sievon Gott; das ist gut für uns in allen unfernWegen, vornehmlich aber bey der Erziehung derJugend. Halte dich zum Herrn : er wird dichleiten auf rechter Bahn!