i5<7
an Viesern Lernen liegt es nicht, wenn sie schlechtfind. Aber diejenigen, denen die Pflege des jugend-liehen Gemüths obliegt, können sehr viel dazu be-tragen, daß diese Kenntnisse gut sind.
Möchten doch alle Lehrer der Jugend, von de-nen so viel abhängt, mit frommer Begeisterungalle ihre Kräfte aufbieten, um diese ihre heiligePflicht zu erfüllen! ")
Nachdem ich den Segen des Christenthnms unddie Vorthcile einer frühen Bekanntschaft mit den Leh-ren der Religion kürzlich angegeben habe: so willich noch durch einige Bemerkungen die bessere Me-thode des Religionsunterrichts andeuten, so wiediese in meiner Anstalt mit dem besten Erfolge au-gewendet worden. —
„Das ist das ewige Leben, daß sie dich, derdu allein wahrer Gott bist, und den, den du ge-sandt hast, Jesum Christum erkennen." Die erstenrelgiösen Eindrücke, die man auf das jugendlicheGemüth machen muß, sollten sich auf diese Er-kenntlich Gottes und Jesu Christi beziehen.
Nur muß mau den religiösen Betrachtungeneinen Reitz für die Jugend geben. Der Lehrersey selbst in Herz und Wandel so religiös, wie erseine Kinder zu bilden wünscht! Führt er ihnendann Gottes Güte, Macht und Weisheithäufig zu Gemüthe, so wird es Mit Gottes