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Boden; er trägt Dornen und Disteln. Bedarfdas weibliche Geschlecht mehr, als das männliche,des Schutzes, so sollte es doch diesen Schutz ge?niesten. Aber ist dies bei) der Erziehung der Falloder nicht?— Zur Antwort laßt euch sagen, daß— vierzigtansend liederliche Weibsbilder in derHauptstadt unserer Nation mit einem jämmerlichenDascyn sich schleppen ! Ist Mitleid und Erbarmenin eurem Herzen noch nicht ganz erstorben, sosinnet auf Mittel, dieses unerträgliche menschlicheElend zu lindern! Die Nation, der Staat, Allesollten ihre Barmherzigkeit aufbietcn, um die trau-rigen Folgen dieser fürchterlichen Ruchlosigkeit zuheben! Alis die Erziehung und Beschäftigung deSweiblichen Geschlechts , als auf ein Mittel, demUebel für die Zukunft vorzubeugen, sollten die Augendes ganzen Volks gerichtet seyn. Die Hand derVorsehung hat uns schon heimgesucht; wir wissennicht, wie bald sie uns zur gerechten Vergeltungaufs neue heimsuchen wird. Wenn Nationallundcnauch Nationalelcnd bringen, kann ich bann nichtfragen, ob dieses moralische Verderben, in seinemUrsprung, in seinem Fortgange und in seinem schreck-lichen Ende, nicht ein Nationalverderben sey, er-zeugt von dem Einen, übersehen und geduldet vondem Andern? Kann ich nicht fragen, ob gegendieses Verderben nur kaltes Mitleid und keine