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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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was sie hatte» thun sollen. Eine Mutter ist einhäusliches Wesen und hat als solches einen doppel-ten Einfluß: auf den Vater, und auf die Kinder.Die Unmündigen beyderley Geschlechts sind derMutter anvertraut. Sie nehmen von der Muttergute oder schlechte Grundsätze an, sobald ihre Ver-nunft zu erwachen beginnt. Wenn nun eine so gro-ße Menge von Weibern heut zu Tage in Lasternund Sittenverderbniß ausgewachsen ist, ist es dannein Wunder, wenn sich das Verderben auf ihreAbkömmlinge fortpflanzt? Giebt cs ausser einerreligiösen und sorgfältigen Erziehung irgend einMittel, das weibliche Geschlecht zu verbessern undihm die gebührende Würde wiederzugeben? Blei-ben nicht die Töchter der Armen durchgängig ohneallen, oder doch wenigstens ohne allen guten Un-terricht? Setzt sie ihre Erziehung wohl in denStand, den Beruf, der ihnen in der menschlichenGesellschaft angewiesen ist, auszufüllen? Sind siegründlich in den heiligen Wahrheiten unserer heili-gen Religion unterrichtet? Sind sie zur Tugend undArbeitsamkeit erzogen oder wurden sie verwahrlosetund versäumt? Ist es nicht in den nieder» Volks-classeu etwas gewöhnliches, daß, wenn auch dieKnaben eine ordentliche Erziehung genießen, dieMädchen doch in völliger Unwissenheit erhalten wer-den? Vergebens suchen wir Früchte auf wildem