sich nicht gut aussuhrt: dann ist es mehr als wahr-scheinlich , daß er sich bessern wird.
Lebhafte und rüstige Knaben übertreten die Ge-setze der Ordnung am häufigsten, und grade diesefind am schwersten in Ordnung zu bringen. Amsichersten wird man sie bessern, wenn man sie zuMonitors macht.
Ich weiß es aus Erfahrung, daß alle Strafenblos nöthig sind, in so fern die Knaben zu Hauseunter dem Einflüsse böser Beyspiele leben. Un-glücklicherweise ist nichts gewöhnlicher, als daßEltern alles Gute, was ihre Kinder in der Schu-le annehmen, durch ihr böses Beyspiel zu Hauseverderben. Dies verursacht in der Schule den er-sten Verdruß und verursacht ihn manchmal: nichtselten muß ein Kind, so gut es auch in der Schulegeleitet wird, blos deshalb bestraft werden, weiles zu Hause verdorben wird. Aber es ist ausge-macht: sollen einmal Strafen feyn, so verdienendie vorhin beschriebenen vor andern hartem Stra-fen, wie sie sonst noch üblich find, den Vorzug.Ich wollte, es gäbe nirgends in den Schulen Stra-fen, wo nicht wenigstens auch irgend Etwas voneiner edlern Art denselben zur Seite gienge!
Wenn «in Kriabe einen singenden Ton im Lesenannimmt, so giebt es nach meiner bisherigen Er-
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