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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Augen der ganzen Schule gewaschen. Gewöhnlichbelustiget dies die Kinder sehr, besonders wenn dasMädchen (mit dem darüber zuvor Absprache gernommen wird) ihm mit der Hand einige sanfteBackenstreiche dabey giebt. (Die nemliche Strafewird bey Mädchen angewendet, die sich der Faul-heit und Unreinlichkeit ergeben. Bisweilen müssensolche Mädchen auch in der Schule herum gehen,mit einem Knaben vor sich her, der ihre Verge-hungen ausruft, grade so wie in der Knabenschu-le.) Durch ein solches Verfahren wird die ganzeSchule gegen den Verbrecher aufgebracht und auchin dieser Hinsicht ein gewisser Gemeingeist in der-selben geweckt-

Wenige Strafmittel sind so wirsam, als Ein-sperrung nach den Schulstunden. Es istindeß Ein unangenehmer Nebenumstand dabey.Um schlechte .Knaben nach den Schulstunden in derSchulstube einzusperren, ist cs oft.nöthig, daßder Lehrmeister oder irgend ein dazu tauglicherStellvertreter desselben, sich mit einsperre, um dieKnaben in Ordnung zu halten. Doch kann mandiese Unannehmlichkeit vermeiden, wenn man dieKnaben auf eine solche Weise an die Tische fest-bindet, daß sie sich nicht selbst losbinden können.

Durch dergleichen Abwechselung behalten die un-vermeidlichen Strafmittel unter jeder Gestalt Neu-