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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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nach der gewöhnlichen Lehrmanier von den Lehr-meistern gethan wird. Ja, ein Knabe, der lesenkann, kann auch lehren, wenn er auch noch nichtsdavon weiß; und durchs Lehren wird er sich dieihm noch fehlende Kenntnis; und Fertigkeit erwer-ben, wenn er anfängt, durch Lesen zu lehren.

Es giebt, nach jenen beydeu Methoden, nocheine andre Weise, die Fortschritte der Schüler zuprüfen. Der Lehrer setzt jeden Knaben auf einenPlatz, wo er von einem andern Knaben, der dasnemliche Exempel zu machen hat, weder abschrei-ben, noch Hülfe haben kann. Nun giebt er ihmaus der Regel, woran er lernt, mehrere Exempelauf, und heißt ihn dieselben richtig ausrechnen.Kann er dies fertig, so ist das ein Beweis, daßer die Regel inne hat. Ist sie ihm durch vieleUebung ganz geläufig geworden, so kann man ihnzu der folgenden Regel übergehen lassen. Dieunterste Classe wird auf die nemliche Art examinirt.Die Additions-Tabellen werden, ohne Auflösung,auf die Schiefertafel geschrieben (z. B. so: 6 und6 sindre.); und der zu cxaminirende Knabemuß die Summe daneben schreibe!« (6 und 6 sind rs.). Kann er dies durch alle Zahlen hindurch,so ist er zur Promotion in die folgende Classe reif.

Bey der alten Methode des Unterrichts imRechnen werden gemeiniglich sehr viele gedruckte

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