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tigkeit oder Verwirrung, und seine Versäumnißwird auf der Stelle von dem Ober- Meister ent-deckt. Selten werden in der offenen Gesellschaftoffenbare Verbrechen begangen; der Verbrecher wür-de sogleich entdeckt und ergriffen werden.- desto häu-figer werden sie insgeheim begangen. Grade soverbält es sich mit der einfachen Amtsverwaltnngeines Monitors in meiner Anstalt. Alle seine Ver-richtungen liegen so sichtbar vor Angcn, baßeresnicht wagen kann, sie zu vernachläßigen; es wirdihm zur Gewohnheit, das ihm obliegende Geschäftohne Mühe und gut zu vollbringen. Die alleinigeUrsache hievon ist die: daß alles, was er thnt undläßt, controllirt oder auf irgend eine Weise sicht-bar und in die Angen fallend wird. Was vonden Monitors gilt, das gilt auch genau von denKnaben. Alle Knaben ohne Ausnahme fühlen diewohlthatigen Wirkungen dieser beständigen Nach-eiferung, Abwechselung und Thätigkeit; denn cswird ihnen unvermerkt zur Gewohnheit, ansjeden Gegenstand, der ihnen vorkömmt, ihreAufmerksamkeit zu heften, und zwar ohneihre Aufmerksamkeit zu überspannen.