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ist immer der erste, der vom Monitor gefragt wird.Der Monitor fragt ihn, auf einen einzelnen Buch-staben hinweisend: was für ein Buchstab ist dies?Nennt er ihn sogleich, so ists gut und er behältseine Stelle in der Classe; wo nicht, so verliehrter seine Stelle, seine Nummer und sein Ehrenblattan den nächsten Knaben, der die Frage beant-wortet.
Dieses Verfahren befördert eine beständige Nach-eiferung. Es erhält den Monitor in einer fort-währenden Aufmerksamkeit: er kann nicht auf EinenFleck Hinsehen, während ein Knabe dem andern sei-ne Buchstaben wiederholt, noch viel weniger kanner ihn ganz aus den Angen lassen, weil er gleichauf der Stelle würde verrathen werden. DesMonitors Amt ist nicht, zu lehren; er hat nur dar-auf zu sehen, daß ein Knabe den andern lehre.Sagt ein Knabe -4-> wo er L sagen sollte, so darfer nicht sagen: es ist nicht L, nicht O, es ist ä.;sondern er muß den zunächstfolgenden Knaben auf-fordern, die Fehler seines Vorgängers zu verbes-sern.
Diese hier mit allen ihren kleinen Vorrichtun-gen beschriebene beyden Methoden, die Sand-Methode und die Buchstabenbogen - Me-thode, werden täglich abwechselnd angewendet,und unterstützen sich gegenseitig.