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schreckendes. Aber durch eine frühe Fürsorgefür die Erziehung der Jugend zu guten Menschenund zu guten Bürgern hat die schottische Nationeinen hohen Rang unter den Nationen erlangt.Sie hat in ihrem Schooße eine Menge treflicherMenschen erzeugt und fast jeder europäischenNation nicht blos Soldaten, sondern auch Geist-liche , Generale, Staatsmänner und Philoso-phen geliefert." Desto weniger hat man in Eng-land und Irland für die Volksschulen gesorgt»Hie und da haben sich zwar Gesellschaften verei-niget, um für die ärmern Volksklassen Freyschu-len und Sonntagsschulen zu errichten, wie z. B.in Wallis, wo in soc» Sonntagsschulen gegen3o,voo Kinder und junge Leute unterrichtet wer-den. Im Ganzen aber ist die Unterweisung derJugend Privatlehrern und Privatlehrerinnenüberlassen, die, so gut sie's verstehen, ohne zu die-sem Amte gebildet zu seyn, Schule halten undzum Theil ans Armuth von Dorf zu Dorfund vonHaus zu Haus ziehen, um durch Unterrichtgebenein nothdürftiges tägliches Brodt zu erwerben.Es giebt da ganzePfarren ohne Schule, ganzeGemeinden, in denen man nicht einmal eine Bi-chel findet. In Irland wachsen Zweydrittel vonden armen Kindern ohne allen Unterricht und ohnealle Gelegenheit sich unterrichten zu lassen auf.Und diejenigen Schulen, die noch ihr Bestehenfinden, haben die schlechteste Verfassung, die elen-desten Lehrbücher und die untüchtigsten Lehrer.Die Staatsregierung bekümmert sich um dieSchulen gar nicht. H. Whitbread schlug imParlamente vor, für jede Pfarrgemeinde eineSchule zu errichten; aber er fand so viel Wider»