142 Erläuterungen des zweiten Abschnitts.
gen, oder auf eine Theorie gegründet zu seyn scheinen, derenPrinzipe ihnen nicht mitgetheilt worden sind. Das Studiumund die Untersuchung dieser Vorschriften würde ein besonderesWerk ausmachen und uns von unscrm Zwecke entfernen; dieBeobachtung allein ist in China seit der Bestimmung der Sol«stitien im Lhou-king nicht vernachlässigt worden; man findeteinige andere in ihrer Geschichte und eine Reihe seit 200 Jahrenvor Chr. Geb. bis zur Ankunft der Jesuiten K). Diese Vater hat«ten Verzeichnisse von den Erscheinungen der Kometen, der Stern«Vedeckungen durch den Mond oder durch Planeten, den Kon«Funktionen der Planeten, die in China gesehen wurden, verspro«chen. Wir wollen bemerken, daß die Chineser eine Reihe vonBeobachtungen der Kometen vom 525 Jahre vor Chr. Geb. anbis zum vierten Jahrhunderte unsrer Zeitrechnung haben l).Es giebt keine Berechnung, welche über die Erscheinung derKometen belehren könnte; sie haben also in ihren Jahrbüchernnur durch Beobachtung derselben erwähnen können: dieß mußdiejenigen aus dem Jrrthume reißen, welche vcrmuthen konn«ten, daß die Finsternisse, die Konjunktionen und die übrigenin der Geschichte oder in den astronomischen Büchern bemerk«ten Erscheinungen nicht vermittelst angestellter Beobachtungen,sondern durch zu spät gemachte Rechnungen hineingesetzt woriden sind. Der Unmöglichkeit nicht zu gedenken, daß die Chi«neser diese Rechnungen angestellt haben, so ist es ihnen nichtschwerer gewesen eine Finstcrniß und mehrere Planeten verei«nigt neben einander zu bemerken, als die Erscheinung eines Ko«metcn wahrzunehmcn. Diese langen Reihen von Beobachtun«gen zeigen die Beständigkeit der Chineser in der Untersuchungdessen, was sich am Himmel zuträgt. Warum wollte man,daß ihnen gewisse Erscheinungen mehr als andre entgangenseyn sollten?
k) Loucict, l'om, I. p. ,8;.
t) Ibiäem p. s. Hiss. <is Äl. t-ikle, l;o, l, ro Ibiäsm No.