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Erster Abschnitt.
häuft, daß man die Vorstellung von der Einfachheit,welche nach den alten Philosophen das erste Naturgesetzwar, verloren hatte. Man kannte damals die Grän-zen der Fehler der Beobachtungen nicht, und achteteauch nicht darauf. Bemerkte man daher einigen Unter-schied unter den vergangenen und gegenwärtigen Beob-achtungen, so erfand man gleich eine neue Bewegungund eine neue Hypothese. So machte es Arzachel. Ergab der Erdferne der Sonne eine ähnliche schwankendeBewegung, wie die, welche Thcbith dem Äqui-noktialpunkte gegeben hatte. Er glaubte auf gleicheWeise eine Veränderung in der Excentricität zu bemer-ken , und um diese beiden vermeinten Veränderungen zuerklären, ließ er den Mittelpunkt der cxcentrischen Son-nenbahn stch auf einem kleinen Kreise bewegen, welchesdie Ezcentricität größer oder kleiner machte c). Diesegehäuften Irrthümer, bereiteten die Herrschaft derWahrheit vor; man vermehrte die Ungereimtheit despkolemäischen Systems, und diese neuen Fehler beschleu-nigten den Sturz desselben.
§. 20.
Alhazen hat sich im eilften Jahrhunderte durchein optisches Werk in sieben Büchern bekannt gemacht.Dieß ist das einzige etwas alte Werk über die Optik,welches uns aufbewahrt ist. Vielleicht hat es, wie wirschon bemerkt haben, zu dem Verluste des ptolemäischenbeigetragen. Dicß Werk enthält sehr viel Merkwürdiges.Alhazen entwickelt darin die Wirkungen der Refrak-tion umständlicher als man bis dahin gethan hatte. DerLichtstrahl, der beim Eintritte in unsre Atmosphäre ge-krümmt wird, erhebt die Gestirne, und macht sie. beiihrem Aufgange oder Untergange, wenn sie noch oderschon unterm Horizonte sind, sichtbar. Die Sonnezeigt sich uns durch die Wirkung der Refraktion des
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OS. HL. x. 22.